ÖPNV in Magdeburg heute teilweise historisch

Heute fuhr man in Magdeburg teilweise historisch.

Aufgrund eines Wasserrohrbruchs war der komplette westliche Teil (Sudenburg, Stadtfeld, Diesdorf, Olvenstedt) vom Straßenbahnverkehr abgeschnitten. Da sich der Rohrbruch in der Nacht, als alle Bahnen in den Depots Westerhüsen bzw. Rothensee waren, ereignete, war im westlichen Teil keine einzige „normale“ Bahn verfügbar.

Hier begann aus der Not heraus die Sternstunde der alten historischen Straßenbahnzüge, welche kurzerhand aus dem historischen Depot Sudenburg geholt den Notbetrieb in einem Teil des westlichen Magdeburgs sicherstellten.

Beim letzen Hochwasser 2013 sah es genau umgekehrt aus. Die Depots Westerhüsen und Rothensee konnten nicht mehr angefahren werden, da die Strecken dorthin und teilweise auch die Depots selber überflutet waren.
Der Südring wurde hier zu einer gigantischen Parkanlage umfunktioniert.

Diese Ereignisse zeigen, dass ein zusätzliches Depot im westlichen Teil von Magdeburg sinnvoll und notwendig ist, um im Notfall, sei durch Elbeflut oder Streckenunterbrechungen zwischen der östlichen Nord-Süd Trasse und der westlichen Nord-Süd Trasse, den Straßenbahnverkehr sicherstellen zu können.

 

Siehe auch: https://www.facebook.com/mvbgmbh/photos/pcb.10153874041633231/10153874033148231/?type=3

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2 Gedanken zu „ÖPNV in Magdeburg heute teilweise historisch

  • 29. 08. 2016 um 20:48
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    Eigentlich genügt es auch wenn die zweite Nord-Südverbindung durch Wiener Str. Und Raiffeisenstr. und im Norden Richtung Kannstieg fertig ist. Wird auch helfen wenn der Damaschkeplatz wieder frei ist. Also ein neues Depot braucht es eher nicht.

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    • 29. 08. 2016 um 21:25
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      Was ändert die Fertigstellung der zweiten westlichen Nord-Süd Trasse an der Tatsache, dass beide Depots bzw. deren Zufahrtsstrecken in Überflutungsgebieten liegen? Die Standortwahl war hier wohl nicht Weitsichtig genug. Dieser Fehler sollte korrigiert werden. Es muss ja kein riesiges Depot mit Werkstätten sein.

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